BEWEISFOTOS & FESTIVAL-TAGEBUCH

KRIMIFESTIVAL 2009
 

SPIELCASINO: Glanzvoller Auftakt zum 1. Krimifestival am Tegernsee in der Winner’s Lounge vor über 200 Augenzeugen

BÜTTENPAPIERFABRIK GMUND:  Felicitas Mayall begeisterte das Publikum in der “Toskanischen Kriminacht”. Zuvor gab es eine kleine Einführung in die hohe Kunst des Papierschöpfens.

BÜTTENPAIRFABRIK:  Felicitas und ihr australischer Ehemann Paul Mayall (Fotograf) bei der anschließenden Führung durch die Papierfabrik sowie Felicitas mit zwei Überraschungsgästen: Das Bestsellerduo Iny Lorentz (“Die Wanderhure”). Zum Abschluß Signierstunde in der Papierwelt. Must-have: Die kleinen “Detective”-Notizblöcke von Gmund mit Tegernsee-Gravur! (Vorne im Bild)

 Bad Wiessee:  Autor und Kabarettist Jörg Maurer vor über 100 Gästen im vollbesetzten großen Lesesaal des “Haus des Gastes”.

VILLA AM SEE: Kulinarische Kriminacht in der urigen Schiffsbar der MS Bad Wiessee mit 12-Gänge-Menü von Sternekoch Michael Fell und Krimi-Canapees von Autorin Sabine Thomas

WALLBERG: Alpenkriminacht in 1620 Metern Höhe im Nebel. Hans Schweiger & Diana Utsch (Kripo Miesbach)  mit den Autoren Andreas Föhr und Nicola Förg

BRÄSTÜBERL:Stilechte Lesung mit Henkersmahlzeit (Weisswurscht oder Obazda).  Henkers-Nachfahre Oliver Pötzsch (beim Signieren mit Tochter Lily).

DAS FESTIVAL-TAGEBUCH

1. September, Spielbank
Rien ne va plus! Über 200 Augenzeugen in der restlos ausverkauften Winner’s Lounge im Spielcasino Bad Wiessee, trotz 30 Grad Hitze. Kurz vor dem Startschuss Aufregung: Jutta Speidel hat ihre Lesebrille vergessen, dafür ist es ihr gelungen, ihren Hund Commissario Gino ins Casino zu schmuggeln. Der täuschend echt aussehende “Tatort” im Eingangsbereich der Spielbank sorgt bei den Casino-Besuchern für Aufregung. Mord in der Spielbank? Zum Glück nur literarisch. Die bayerische Justizministerin Dr. Beate Merk präsentiert den perfekten Mord - genial. Da ist selbst Hans Schweiger, Leiter der Kripo Miesbach, platt. Im Kreuzverhör gesteht er, dass er ein Fan von Inspector Columbo ist. Jutta Speidel liest eine Geschichte, die ebenfalls eine raffinierte Art des Mordens vorstellt. Bei der anschließenden Tombola zugunsten Jutta Speidels Verein Horizont e.V. gibt es tolle Preise zu gewinnen (zum Beispiel eine mörderische Verfolgungsjagd mit dem Polizeiboot). Die Justizministerin betätigt sich als Glücksfee. Mysteriös: Ausgerechnet der Besitzer des Loses mit der Nr. 13 will sich partout nicht zu erkennen geben. Jutta Speidel beschliesst kurzerhand, den Preis - eine Ballonfahrt für zwei Personen - gewinnbringend zu versteigern. Zwei Herren duellieren sich bis zum Schluss, der Chef des Wallberg-Restaurants entscheidet das spannende Tombola-Duell für sich. Danach rockt Jörg Maurer mit einer Kostprobe aus seinem Roman “Föhnlage” die Winner’s Lounge, bevor Spielbank-Direktorin Antje Schura alle Gäste noch ins Casino einlädt.

3. September, Büttenpapierfabrik
Felicitas Mayall lädt zur Toskanischen Kriminacht. Draussen stürmt und regnet es in Strömen. Großer Andrang. Überraschungsgäste im Publikum gesichtet: Das Bestseller-Autorenduo Iny Lorentz (über 1 Mio. verkaufte Exemplare des historischen Romans “Die Wanderhure”). Zuerst gibt es eine kleine Einführung in die hohe Kunst des Papierschöpfens. Nach einem kurzen “Kreuzverhör” legt Mayall los und lässt Laura Gottberg und Commissario Angelo Guerrini in der Toskana ermitteln. Hinterher fordert ein militantes Grüppchen noch eine Zugabe, während die ersten Besucher sich schon auf Spurensuche durch die Papierfabrik und die Papierwelt begeben. Gruselig: Die alte Papiermaschine, die vor vielen Jahren ein Todesopfer gefordert hat!

4. September, Bad Wiessee
Keine Föhnlage, dafür aber eine böse Gewitterfront über dem Tegernsee. Über 100 Zeugen im vollbesetzten großen Lesesaal, restlos begeistert von einem virtuosen Jörg Maurer am Piano. Lesung aus “Föhnlage” und Krimi-Kabarett vom Feinsten. Erst nach einer Zugabe und einer Signierstunde kann der Autor entkommen...

8. & 10. September, Schiffsbar (Villa am See)
Eine lauschige Sommernacht. Blutroter Cocktail im Sonnenuntergang auf der Terrasse des See-Pavillons vor der Villa am See. In der Schiffsbar serviert Autorin Sabine Thomas zwischen dem fantastischen 12-Gänge-Menü von Sternekoch Michael Fell kleine, gemeine Krimi-Canapees - passend zum Tatort. Hinterher nimmt die Autorin den Spitzenkoch ins Kreuzverhör. Er gesteht schließlich, auch mal Krimis zu lesen - zum Beispiel die Drei ??? (als Gutenachtgeschichte für seine Kinder) und ab und zu auch mal bei McDonalds einzukehren (natürlich nur wegen der Kinder). Am zweiten Abend ist zufällig ein Anwalt an Bord, der die Krimis zwischendurch aus juristischer Sicht kommentiert. “Damit kommen wir vor Gericht durch”, versichert er und übernimmt - zumindest an diesem Abend - das Mandat und die Pflichtverteidigung.

12. September, Wallberg
Einer der Höhepunkte des Krimifestivals - im wahrsten Sinne des Wortes: Die Alpenkriminacht auf dem Wallberg in rund 1600 Metern Höhe. Traumhafter Blick auf den Tegernsee - rein theoretisch. Denn pünktlich zur Kriminacht zieht Nebel auf und umwabert das Panorama-Restaurant wie in einem Edgar-Wallace-Film. Gruselig! Nicola Förg, die Krimi-Queen aus dem Oberland, liest aus ihrem neuen Krimi “Tod auf der Piste” mit einem neuen weiblichen Ermittlerduo. Die echte Kriminalhauptkommissarin Diana Utsch von der Kripo Miesbach kommentiert schlagfertig und gesteht im Kreuzverhör, dass sie ein riesiger Fan von Agatha Christie und TV-Kommissarin Bella Block ist. Anschließend liest Andreas Föhr aus seinem Krimi-Debüt “Der Prinzessinnenmörder”- der erste Krimi mit Kommissar Wallner von der Kripo Miesbach. Der echte Chef der Kripo Miesbach, Hans Schweiger (unübersehbar mit rund 2 Metern Größe) hat im Vorfeld den Autor beraten und freut sich über die Widmung im Buch. Auch er kommt natürlich ins Kreuzverhör. Abgerundet wird der Abend zwischendurch mit einem leckeren 3-Gänge-Menü. Großer Andrang am Signiertisch hinterher. Unheimlich: Die Gondelfahrt durch Nacht & Nebel...

13. September, Bräustüberl
Punkt 12 Uhr Mittags läuten die Glocken die Henkersmahlzeit ein: Weisswürscht oder Obazda. Danach liest Autor Oliver Pötzsch - ein echter Nachfahre der bayerischen Henkers-Dynastie Kuisl - aus seinem zweiten historischen Roman “Die Henkerstochter und der schwarze Mönch”. Zwischendurch erzählt er schaurige Anekdoten von seinen Vorfahren und verrät Insider-Tipps eines Henkers (“Menschenfett-Creme war damals so beliebt wie heute Aloe Vera”). EIne lange Signierschlange zum Schluss, Tochter Lily hilft ihrem Papa beim Signieren. Ein grandioses Finale zum Krimifestival am Tegernsee!

Festival-Fazit:
Das 1. Krimifestival am TEGERNSEE war ein absoluter Volltreffer! Praktisch alle Veranstaltungen waren ausverkauft. Fast 600 Augenzeugen begaben sich gemeinsam mit den Autoren auf Spurensuche am Tegernsee. Vielleicht gibt es im nächsten Jahr eine Fortsetzung - denn: Der Täter kommt immer an den Tatort zurück...

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